Romeos Julia

Zu dieser Choreografie von 2008 sind keine weiteren Informationen vorhanden.

Matos hat seinen Weg als Choreograf in der Schweiz und in Deutschland begonnen. Von daher sind seine Choreografien eher vom Konzepttanz des deutschen Sprachraums beeinflusst. Schon zu Beginn des kreativen Prozesses bezieht Matos Überlegungen zu Bühne und Licht mit ein. Es entsteht eine visuelle Welt, die sich mit der Musik und dem Tanz zu einem großen Ganzen verbindet. Auf diese Weise möchte Matos mit seiner Arbeit sämtliche Sinne des Zuschauers ansprechen und stimulieren. Auf der Bühne entsteht eine Oficina dos Sentidos – eine Werkstatt der Sinne. Mit allen Sinnen wird der Zuschauer in das Bühnenereignis hineingezogen und so selber zu einem Teil des Ganzen.

Was sich immer wieder bei Matos beobachten lässt, ist der Mut, in einem bestimmten Moment sein Konzept zu verlassen und intuitiv zu kreieren: Die Choreografien folgen einer Leidenschaft und einer besonderen Energie, die sich nicht rational erklären lässt. Der choreografische Stil ist zeitgenössisch, obgleich sich immer wieder Elemente des klassischen Modernen Tanzes, New Dance, Capoeira oder auch Akrobatik finden lassen.

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